Kartenvorverkauf für "Joshua" im Gemeindebüro

Kartenvorverkauf für "Joshua" beginnt

Der Kartenvorverkauf für Händels Oratorium "Joshua" , das am 16. November um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes erklingt, beginnt am kommenden Montag, den 24. September im Ev. Gemeindebüro Willich, Krusestraße 20 sowie im Kath. Pfarrbüro in Willich-Anrath, Heribertstr. 30. Die Kartentelefonnummer ist 02154-4996710.
Karten sind zu 10,- 15,- 25,- und 28,- Euro erhältlich. Jugendliche, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahre zahlen nur 5,- Euro in der Kategorie II bis IV.
Eine Wiederholung des Konzertes gibt es am 18. November um 18 Uhr in der Friedenskirche in Krefeld. Hierfür sind die Karten ebenfalls im Ev. Gemeindebüro sowie online unter friedenskirche-krefeld.de/kulturpunkt.

Himmlische Musik, Siegesklang und Freude verspricht das „Willicher MusikProjekt“ bei der Aufführung von Händels „Joshua“. Es geht um einen der spektakulärsten Helden des Alten Testaments, den Nachfolger von Moses. Er brachte mit den berühmten Posaunen von Jericho die Mauern dieser Stadt zum Einsturz. Unter seiner Führung eroberte das Heer der Israeliten das gelobte Land Kanaan.

Händel ging im Sommer 1747 mit Feuereifer daran, diese biblische Geschichte in gewaltige, farbenprächtige Töne zu kleiden. Nach vier Wochen war das Werk vollbracht. Es sollte eines der erfolgreichsten Oratorien zu Händels Lebzeiten werden.

In dem er auch die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Hauptmann Othniel und der schönen Achsah in seine Komposition aufnahm, konnte Händel sämtliche Register seiner Kunst ziehen: die Pracht von Pauken und Trompetenklängen, Freuden-, Jubel- und Trauerchöre, virtuose Arien, anrührende Liebesduette und das berühmt gewordene „Tochter Zion“. Die Arie der Achsah "Oh! Had I Jubal’s lyre" ist bis heute eine der berühmtesten Koloraturarien überhaupt.

Die tragende Rolle im „Joshua“ kommt aber dem Chor zu, der das Volk Israel verkörpert. Im Zusammenklang mit dem farbig und groß besetzten Orchester erfindet Händel hier eine expressive musikalische Klangsprache um das Durchschreiten des Roten Meeres, den Fall der Mauern von Jericho oder den Stillstand der Sonne nahezu bildhaft aufzuzeigen.

Die Emmaus-Kantorei und das Willicher MusikProjekt setzen ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Camerata Louis Spohr Düsseldorf unter Leitung von Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer fort. Nach dem „Messias“ , Acis und Galatea“ und „Samson“ ist dies das vierte große Werk von Händel im Programm der Sängerinnen und Sänger.

Die Solisten sind allesamt Spezialisten im Bereich der barocken Musik. Es singen Christina Kühne (Sopran), Michael Lieb (Altus), Mark Heines (Tenor) und Gregor Finke (Bass). Der Engel wird von dem dem 11-jährigen Mark Vargin gesungen.

Für eine besonders farbige Ausgestaltung der begleitenden Generalbass-Instrumente sorgen Jens-Peter Enk (Orgel), Christoph Lehmann (Cembalo) und Yamato Hasumi (Theorbe).

Eine Veranstaltung der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Willich