Chor- & Orchesterkonzert
am Sonntag, den 18. September 2022
18 Uhr Friedenskirche Krefeld (Luisenplatz)

 

Mitwirkende:

Emmaus-Kantorei Willich, Willicher MusikProjekt, Stefanie Hollinger (Orgel), Camerata Louis Spohr Düsseldorf

Bernd Fugelsang (Oboe), Elisa Rabanus (Sopran), Esther Borghorst (Alt), Daniel Jeremy Tilch (Tenor), Andreas Elias Post (Bariton)

Leitung: Klaus-Peter Pfeifer

 

Karten zu 20,- Euro mit freier Platzwahl. Einlass ab 17.15 Uhr. Restkarten an der Abendkasse.
Kinder, Jugendliche, Studenten oder Auszubildende bist 27 Jahre zahlen nur 5 Euro. Reservierte Plätze für Fördervereinsmitglieder.

Kartentelefon: 02154-4996710

Ev. Gemeindebüro Willich (Krusestr. 20) oder unter www.reservix.de/klassik

Eine Veranstaltung der Emmaus-Kirchengemeinde Willich
Mit Unterstützung des Landesmusikrat NRW, der Stadt WillichFörderverein Willicher MusikProjekt e.V.

 

Barocker Glanz und ein Fest der Stimmen

Drei sehr beliebte Kompositionen stehen auf dem Programm des Konzertes.

Das „Gloria“ von Antonio Vivaldi, bietet sowohl Chor als auch Solistinnen eine reiche Fülle von klanglichen Höhepunkten und überzeugt durch seine geschlossene barocke Form.

Johann Sebastian Bachs Konzert für Oboe d’amore in A-Dur ist auch als vom Komponisten umgearbeitetes Cembalokonzert bekannt. Diese Form der Solokonzerte basiert auf Vivaldis Konzertform mit der Gegenüberstellung von Soloinstrument und Orchestertutti und den Sätzen schnell-langsam-schnell. Bernd Fugelsang, Oboist und musikalischer Leiter der Camerata Louis Spohr, freut sich ganz besonders auf seine Solopartie.

Das umfangreichste Werk des Abends ist das „Magnificat“ von Bachs zweitältestem Sohn Carl Philipp Emanuel. Es ist geprägt vom empfindsamen Stil und weist schon auf die Klassik hin. Die Tonsprache dieses neuen Stils ist subjektiv gefühlsbetont, die Melodiephrasen sollen den Hörer unmittelbar und direkt berühren. Auch die Dynamik gewinnt eine neue Bedeutung. Die Orchesterbesetzung ist mit zwei Oboen, drei Trompeten, 2 Hörnern und Pauken recht üppig. Mit der umfangreichen Amen-Fuge am Ende des Werkes zeigt Carl Philipp Emanuel, was er bei seinem Vater gelernt hat – eine Herausforderung für jeden Chor.

Wir freuen uns darauf!